In meinem Vortrag habe ich die thematisch passenden Thesen des Internet-Manifests mit einigen Monatne Abstand noch mal unter die Lupe genommen – und als weiterhin treffen befunden.
Mal eben schnell nach dem virtuellen Bauernhof schauen, oder gemeinsam mit Freunden und Kollegen in Mafia-Fehden ziehen: “Social Games” haben Millionen Nutzer und sind ein Schwerpunkt auf der Games Convention Online in Leipzig. Internet-Soziologe Jan Schmidt erläutert das Phänomen – und hofft auf “Serious Social Games”.
(tagesschau.de)
Das Computermagazin Chip hat in seiner Ausgabe 100 (05/2010) einen Themenschwerpunkt “Spionage und Überwachung”. Auf der beigelegten DVD finden sich nicht Tools und Tutorials für Computernutzer, sondern auch die von Roman Mischel und mir produzierte Dokumentation “Alltag Überwachung”.
Der Film hat nämlich in vielen Aspekten in seiner Aktualität nichts verloren.
Öffentliche Daten sind durchaus zugänglich – aber oft in einer Form, die eine weitere Auswertung kaum möglich macht. Die Open-Data-Bewegung will das ändern: Sie will erreichen, dass möglichst viele Daten in computerlesbaren Standardformaten zur Verfügung zu stehen.
Was u. a. im Artikel keinen Platz mehr gefunden hat: Der Hinweis auf die Website, mit der das Open Data Network Hinweis auf bereits verfügbare öffentliche Daten in Deutschland bündeln will: www.offenedaten.de.
Am 16.04. nehme ich auf der Konferenz re:publica an einem Werkstattgespräch teil. Und darum soll’s gehen:
Ein Werkstattgespräch zwischen Radio-, Fernseh- und Netzmachern über die Bedeutung des Linearen und der Echtzeit im Zeitalter des Atemporalen. Welche Formate sind erfolgreich? Was können sie leisten? Wie können Medienformate wie Magazine, Podcasts und Co das Netz reflektieren.
Netz, Fernsehen und Radio lieben Echtzeitberichterstattung. Aber warum? Ist Echtzeit nicht völlig überschätzt? Welche Bedeutung hat die Livesendung überhaupt noch? Welche Formen der Partzipation für User, Zuschauer und Hörer könnte es geben? Und welche gibt es wirklich?