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	<title>Fiete Stegers &#124; Multimedia-Journalist &#187; Linktipps</title>
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		<title>9/11: Der Tag des Schreckens im Netz</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 08:17:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipps]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[11. September 2001]]></category>
		<category><![CDATA[9/11]]></category>
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		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 11. September war auch in der Geschichte des Internets ein entscheidender Moment, der bis heute nachwirkt. Die komplette Berichterstattung der US-Fernsehsender als Online-Archiv, Verschwörungstheorien und Regierungsdokumente, Lebensläufe der Todesopfer und private Erinnerungen – alles gibt es online. Für Hyperland habe ich eine Liste mit ausgewählten Links erstellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 11. September war auch in der Geschichte des Internets ein entscheidender Moment, der bis heute nachwirkt. Die komplette Berichterstattung der US-Fernsehsender als Online-Archiv, Verschwörungstheorien und Regierungsdokumente, Lebensläufe der Todesopfer und private Erinnerungen – alles gibt es online.</p>
<p>Für Hyperland habe ich eine Liste mit <a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2011/09/911-der-tag-des-schreckens-im-netz/">ausgewählten Links</a> erstellt. </p>
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		<title>Tägliche Empfehlungen für Hintergrundinformationen</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 09:41:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Online-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Testlauf für ein neues Projekt: www.1tgl.info Hintergrundinformationen, Analysen und Reportagen, die die Fragen beantworten, die der Durchlauferhitzer Nachrichten offenlässt &#8211; mit einer Selbstbeschränkung auf maximal einen Link am Tag (mehr über die Seite). 1tgl.info freut sich über Empfehlungen &#8211; auch via Twitter oder Facebook.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Testlauf für ein neues Projekt: <a href="http://www.1tgl.info">www.1tgl.info</a> Hintergrundinformationen, Analysen und Reportagen, die die Fragen beantworten, die der Durchlauferhitzer Nachrichten offenlässt &#8211; mit einer Selbstbeschränkung auf maximal einen Link am Tag (<a href="http://www.1tgl.info/uber-diese-seite/">mehr über die Seite</a>).</p>
<p>1tgl.info freut sich über Empfehlungen &#8211; auch via <a href="http://twitter.com/1tgl">Twitter</a> oder <a href="https://www.facebook.com/pages/1tgl-Empfehlungen-f%C3%BCr-Hintergrundinformationen/229814803722530#!/pages/1tgl-Empfehlungen-f%C3%BCr-Hintergrundinformationen/229814803722530?sk=wall">Facebook</a>.</p>
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		<title>Online-Begleitung der ThaliaCampus-Tage</title>
		<link>http://www.netzjournalismus.de/2011/06/03/482/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 16:56:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Digger ist das Magazin der Macromedia-Hochschule Hamburg, an der ich zur Zeit einen Lehrauftrag zum Thema Online-Journalismus habe. Noch bis zum 10. Juni begleiteten die Seminarteilnehmer die Campus-Tage des Thalia-Theaters auf Digger Magazin Online. In 22 Workshops haben Studenten die Möglichkeit, das Theater und die Köpfe dahinter mal genauer kennenzulernen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Digger ist das Magazin der <a href="http://journalismus-mhmk.de/">Macromedia-Hochschule Hamburg</a>, an der ich zur Zeit einen Lehrauftrag zum Thema Online-Journalismus habe. Noch bis zum 10. Juni begleiteten die Seminarteilnehmer die Campus-Tage des Thalia-Theaters auf <a href="http://journalismus-mhmk.de/digger/category/kultur/thalia-campus/">Digger Magazin Online</a>. In 22 Workshops haben Studenten die Möglichkeit, das Theater und die Köpfe dahinter mal genauer kennenzulernen. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Datejournalismus-Vortrag an der Macromedia-Hochschule</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 19:11:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linktipps]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Journalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Marco Maas war mit einem Vortrag über Datenjournalismus und Open Data zu Gast in meinem Seminar an der Macromedia-Hochschule in Hamburg. Dozenten-Kollege Axel Dürkop hat das freundlicherweise ausführlich protokolliert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.themaastrix.net">Marco Maas</a> war mit einem Vortrag über Datenjournalismus und Open Data zu Gast in meinem Seminar an der Macromedia-Hochschule in Hamburg. Dozenten-Kollege Axel Dürkop hat das freundlicherweise <a href="http://trainxl.de/blog/2011/04/10/geschichten-finden-mit-open-data/">ausführlich protokolliert</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Happy Birthday, Wikipedia!</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 15:41:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipps]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Suchen Sie eine Liste der größten deutschen Städte samt ihrer Einwohnerzahl von 1990? Interessiert Sie, in welcher Verwandtschaftsbeziehung Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zu Hitlers Außenminister Joachim von Ribbentrop steht? Wollen Sie wissen, auf welchem Längen- und Breitengrad der Petersdom liegt? Benötigen Sie Informationen darüber, wie die verschiedenen Arten von USB-Anschlüssen aussehen und wie genau der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Suchen Sie eine Liste der größten deutschen Städte samt ihrer Einwohnerzahl von 1990? Interessiert Sie, in welcher Verwandtschaftsbeziehung Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zu Hitlers Außenminister Joachim von Ribbentrop steht? Wollen Sie wissen, auf welchem Längen- und Breitengrad der Petersdom liegt? Benötigen Sie Informationen darüber, wie die verschiedenen Arten von USB-Anschlüssen aussehen und wie genau der heißt, mit dem Sie ihre Digitalkamera anschließen können? Oder wollen Sie einfach nur rasch eine Erklärung des Spanischen Erbfolgekrieges überfliegen?</p>
<p>Egal, ob Sie über Google dorthin gelangen oder direkt die Wikipedia-Website ansteuern: In dem am 15. Januar 2001 von Jimmy Wales gestarteten Online-Lexikon finden sich Antworten noch auf die obskursten Fragen. Das von Millionen Freiwilligen aus aller Welt erstellte Lexikon ist eine der großen Erfolgsgeschichten des Internets. <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/wikipedia134.html">(tagesschau.de)</a></p>
<p><em>P.S.: Sehr schön auch die Idee der Kollegen von Zeit Online:<br />
</em><br />
<script type="text/javascript"> var zeit_widget_wikifeeder_width=450;</script><script type="text/javascript" src="http://phpscripts.zeit.de/widgets/wikipediafeed/js/widget.js"></script></p>
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		</item>
		<item>
		<title>CC beim NDR</title>
		<link>http://www.netzjournalismus.de/2010/12/17/cc-beim-ndr/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 14:30:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipps]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Videos, die beim NDR im Rahmen des Projekts Creative Commons veröffentlicht werden, haben jetzt endlich auch eine Funktion zum externen einbetten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="376" height="245"><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><param name="movie" value="http://www.ndr.de/flash/NDRPlayer.swf?id=creativecommons105"><embed allowScriptAccess="always" src="http://www.ndr.de/flash/NDRPlayer.swf?id=creativecommons105" width="376" height="245"></embed></param></object></p>
<p>Die Videos, die beim <a href="http://www.ndr.de/meinnorden/mitnehmen/creative_commons/index.html">NDR im Rahmen des Projekts Creative Commons</a> veröffentlicht werden, haben jetzt endlich auch eine Funktion zum externen einbetten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Multimedia-Beispiele für die Akademie für Publizistik</title>
		<link>http://www.netzjournalismus.de/2010/03/15/multimedia-beispiele-fur-die-akademie-fur-publizistik/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 10:18:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linktipps]]></category>
		<category><![CDATA[Seminare]]></category>

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		<description><![CDATA[1) ZDF: Die Berlin-Bilanz 2) Boone Oakley und B-Boy Joker 3) New York Times 4) Matthias Eberl: Außen Puff, Innen die Hölle 5) Die Zeit: Helmut Schmidt 6) StarTribune: 13 Seconds in August 7) NDR: Zapp+ Player 8) EveryBlock 9) Arte: Afrika – 50 Jahre Unabhängigkeit 10) Geo: Raja Ampat]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/interaktiv/774374/Die-Berlin-Bilanz#/beitrag/interaktiv/774374/Die-Berlin-Bilanz">1) ZDF: Die Berlin-Bilanz</a></p>
<p>2) <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Elo7WeIydh8&#038;feature=player_embedded">Boone Oakley</a><br />
und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=GR3ywoc2Cp4&#038;feature=channel">B-Boy Joker</a></p>
<p><a href="http://elections.nytimes.com/2008/president/debates/first-presidential-debate.html">3) New York Times</a></p>
<p><a href="http://rufposten.de/daten/xcess/"><br />
4) Matthias Eberl: Außen Puff, Innen die Hölle</a></p>
<p><a href="http://www.zeit.de/online/2008/49/schmidt-timeline?page=all"><br />
5) Die Zeit: Helmut Schmidt</a></p>
<p><a href="http://www.startribune.com/local/12166286.html">6) StarTribune: 13 Seconds in August<br />
</a></p>
<p><a href="http://www3.ndr.de/flash/zapp/interactivePlayer.html?xml=zappsendung178-interactiveBroadcasts.xml&#038;sr=zapp">7) NDR: Zapp+ Player<br />
</a></p>
<p><a href="http://www.everyblock.com/">8) EveryBlock<br />
</a><br />
<a href="http://afrika.arte.tv/">9) Arte: Afrika – 50 Jahre Unabhängigkeit</a></p>
<p><a href="http://www.geo.de/_components/GEO/article/specials/raja_ampat/start.html">10) Geo: Raja Ampat<br />
</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Geschützt: Beispiele für die Akademie für Publizistik</title>
		<link>http://www.netzjournalismus.de/2010/02/12/beispiele-fur-die-akademie-fur-publizistik/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 07:51:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linktipps]]></category>
		<category><![CDATA[Seminare]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Artikel ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<form action="http://www.netzjournalismus.de/wp-pass.php" method="post">
<p>Dieser Artikel ist durch ein Passwort geschützt. <br />Um ihn anzusehen, trage es bitte hier ein:</p>
<p><label for="pwbox-342">Passwort:<br />
<input name="post_password" id="pwbox-342" type="password" size="20" /></label><br />
<input type="submit" name="Submit" value="Senden" /></p></form>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie Journalismus heute funktioniert. 17 Behauptungen.</title>
		<link>http://www.netzjournalismus.de/2009/09/07/wie-journalismus-heute-funktioniert-17-behauptungen/</link>
		<comments>http://www.netzjournalismus.de/2009/09/07/wie-journalismus-heute-funktioniert-17-behauptungen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 09:55:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipps]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>

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		<description><![CDATA[1. Das Internet ist anders. Es schafft andere Öffentlichkeiten, andere Austauschverhältnisse und andere Kulturtechniken. Die Medien müssen ihre Arbeitsweise der technologischen Realität anpassen, statt sie zu ignorieren oder zu bekämpfen. Sie haben die Pflicht, auf Basis der zur Verfügung stehenden Technik den bestmöglichen Journalismus zu entwickeln &#8211; das schließt neue journalistische Produkte und Methoden mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/a352cc6f7730f484b675fc5d5a2be1" width="1" height="1" alt=""/><br />
<strong>1. Das Internet ist anders.<br />
</strong><br />
Es schafft andere Öffentlichkeiten, andere Austauschverhältnisse und andere Kulturtechniken. Die Medien müssen ihre Arbeitsweise der technologischen Realität anpassen, statt sie zu ignorieren oder zu bekämpfen. Sie haben die Pflicht, auf Basis der zur Verfügung stehenden Technik den bestmöglichen Journalismus zu entwickeln &#8211; das schließt neue journalistische Produkte und Methoden mit ein.</p>
<p><strong>2. Das Internet ist ein Medienimperium in der Jackentasche.<br />
</strong><br />
Das Web ordnet das bestehende Mediensystem neu: Es überwindet dessen bisherige Begrenzungen und Oligopole. Veröffentlichung und Verbreitung medialer Inhalte sind nicht mehr mit hohen Investitionen verbunden. Das Selbstverständnis des Journalismus wird seiner Schlüssellochfunktion beraubt &#8211; zum Glück. Es bleibt nur die journalistische Qualität, die Journalismus von bloßer Veröffentlichung unterscheidet.</p>
<p><strong>3. Das Internet ist die Gesellschaft ist das Internet.</strong></p>
<p>Für die Mehrheit der Menschen in der westlichen Welt gehören Angebote wie Social Networks, Wikipedia oder Youtube zum Alltag. Sie sind so selbstverständlich wie Telefon oder Fernsehen. Wenn Medienhäuser weiter existieren wollen, müssen sie die Lebenswelt der Nutzer verstehen und sich ihrer Kommunikationsformen annehmen. Dazu gehören die sozialen Grundfunktionen der Kommunikation: Zuhören und Reagieren, auch bekannt als Dialog.</p>
<p><strong>4. Die Freiheit des Internet ist unantastbar.</strong></p>
<p>Die offene Architektur des Internet bildet das informationstechnische Grundgesetz einer digital kommunizierenden Gesellschaft und damit des Journalismus. Sie darf nicht zum Schutz der wirtschaftlichen oder politischen Einzelinteressen verändert werden, die sich oft hinter vermeintlichen Allgemeininteressen verbergen. Internet-Zugangssperren gleich welcher Form gefährden den freien Austausch von Informationen und beschädigen das grundlegende Recht auf selbstbestimmte Informiertheit.</p>
<p><strong>5. Das Internet ist der Sieg der Information.</strong></p>
<p>Bisher ordneten, erzwungen durch die unzulängliche Technologie, Institutionen wie Medienhäuser, Forschungsstellen oder öffentliche Einrichtungen die Informationen der Welt. Nun richtet sich jeder Bürger seine individuellen Nachrichtenfilter ein, während Suchmaschinen Informationsmengen in nie gekanntem Umfang erschließen. Der einzelne Mensch kann sich so gut informieren wie nie zuvor.</p>
<p><strong>6. Das Internet <s>verändert</s> verbessert den Journalismus.</strong></p>
<p>Durch das Internet kann der Journalismus seine gesellschaftsbildenden Aufgaben auf neue Weise wahrnehmen. Dazu gehört die Darstellung der Information als sich ständig verändernder fortlaufender Prozess; der Verlust der Unveränderlichkeit des Gedruckten ist ein Gewinn. Wer in dieser neuen Informationswelt bestehen will, braucht neuen Idealismus, neue journalistische Ideen und Freude am Ausschöpfen der neuen Möglichkeiten.</p>
<p><strong>7. Das Netz verlangt Vernetzung.</strong></p>
<p>Links sind Verbindungen. Wir kennen uns durch Links. Wer sie nicht nutzt, schließt sich aus dem gesellschaftlichen Diskurs aus. Das gilt auch für die Online-Auftritte klassischer Medienhäuser.</p>
<p><strong>8. Links lohnen, Zitate zieren.</strong></p>
<p>Suchmaschinen und Aggregatoren fördern den Qualitätsjournalismus: Sie erhöhen langfristig die Auffindbarkeit von herausragenden Inhalten und sind so integraler Teil der neuen, vernetzten Öffentlichkeit. Referenzen durch Verlinkungen und Zitate – auch und gerade ohne Absprache oder gar Entlohnung des Urhebers – ermöglichen überhaupt erst die Kultur des vernetzten Gesellschaftsdiskurses und sind unbedingt schützenswert.</p>
<p><strong>9. Das Internet ist der neue Ort für den politschen Diskurs.</strong></p>
<p>Demokratie lebt von Beteiligung und Informationsfreiheit. Die Überführung der politischen Diskussion von den traditionellen Medien ins Internet und die Erweiterung dieser Diskussion um die aktive Beteiligung der Öffentlichkeit ist eine neue Aufgabe des Journalismus.</p>
<p><strong>10. Die neue Pressefreiheit heißt Meinungsfreiheit.</strong></p>
<p>Artikel 5 des Grundgesetzes konstituiert kein Schutzrecht für Berufsstände oder technisch tradierte Geschäftsmodelle. Das Internet hebt die technologischen Grenzen zwischen Amateur und Profi auf. Deshalb muss das Privileg der Pressefreiheit für jeden gelten, der zur Erfüllung der journalistischen Aufgaben beitragen kann. Qualitativ zu unterscheiden ist nicht zwischen bezahltem und unbezahltem, sondern zwischen gutem und schlechtem Journalismus.</p>
<p><strong>11. Mehr ist mehr – es gibt kein Zuviel an Information.</strong></p>
<p>Es waren einst Institutionen wie die Kirche, die der Macht den Vorrang vor individueller Informiertheit gaben und bei der Erfindung des Buchdrucks vor einer Flut unüberprüfter Information warnten. Auf der anderen Seite standen Pamphletisten, Enzyklopädisten und Journalisten, die bewiesen, dass mehr Informationen zu mehr Freiheit führen &#8211; sowohl für den Einzelnen wie auch für die Gesellschaft. Daran hat sich bis heute nichts geändert.</p>
<p><strong><br />
12. Tradition ist kein Geschäftsmodell.</strong></p>
<p>Mit journalistischen Inhalten lässt sich im Internet Geld verdienen. Dafür gibt es bereits heute viele Beispiele. Das wettbewerbsintensive Internet erfordert aber die Anpassung der Geschäftsmodelle an die Strukturen des Netzes. Niemand sollte versuchen, sich dieser notwendigen Anpassung durch eine Politik des Bestandsschutzes zu entziehen. Journalismus braucht einen offenen Wettstreit um die besten Lösungen der Refinanzierung im Netz und den Mut, in ihre vielfältige Umsetzung zu investieren</p>
<p><strong>13. Im Internet wird das Urheberrecht zur Bürgerpflicht.</strong></p>
<p>Das Urheberrecht ist ein zentraler Eckpfeiler der Informationsordnung im Internet. Das Recht der Urheber, über Art und Umfang der Verbreitung ihrer Inhalte zu entscheiden, gilt auch im Netz. Dabei darf das Urheberrecht aber nicht als Hebel missbraucht werden, überholte Distributionsmechanismen abzusichern und sich neuen Vertriebs- und Lizenzmodellen zu verschließen. Eigentum verpflichtet.</p>
<p><strong>14. Das Internet kennt viele Währungen.</strong></p>
<p>Werbefinanzierte journalistische Online-Angebote tauschen Inhalte gegen Aufmerksamkeit für Werbebotschaften. Die Zeit eines Lesers, Zuschauers oder Zuhörers hat einen Wert. Dieser Zusammenhang gehört seit jeher zu den grundlegenden Finanzierungsprinzipien für Journalismus. Andere journalistisch vertretbare Formen der Refinanzierung wollen entdeckt und erprobt werden.</p>
<p><strong>15. Was im Netz ist, bleibt im Netz.</strong></p>
<p>Das Internet hebt den Journalismus auf eine qualitativ neue Ebene. Online müssen Texte, Töne und Bilder nicht mehr flüchtig sein. Sie bleiben abrufbar und werden so zu einem Archiv der Zeitgeschichte. Journalismus muss die Entwicklungen der Information, ihrer Interpretation und den Irrtum mitberücksichtigen, also Fehler zugeben und transparent korrigieren.</p>
<p><strong><br />
16. Qualität bleibt die wichtigste Qualität.</strong></p>
<p>Das Internet entlarvt gleichförmige Massenware. Ein Publikum gewinnt auf Dauer nur, wer herausragend, glaubwürdig und besonders ist. Die Ansprüche der Nutzer sind gestiegen. Der Journalismus muss sie erfüllen und seinen oft formulierten Grundsätzen treu bleiben.</p>
<p><strong>17. Alle für alle. </strong></p>
<p>Das Web stellt eine den Massenmedien des 20. Jahrhunderts überlegene Infrastruktur für den gesellschaftlichen Austausch dar: Die &#8220;Generation Wikipedia&#8221; weiß im Zweifel die Glaubwürdigkeit einer Quelle abzuschätzen, Nachrichten bis zu ihrem Ursprung zu verfolgen und zu recherchieren, zu überprüfen und zu gewichten – für sich oder in der Gruppe. Journalisten mit Standesdünkel und ohne den Willen, diese Fähigkeiten zu respektieren, werden von diesen Nutzern nicht ernst genommen. Zu Recht. Das Internet macht es möglich, direkt mit den Menschen zu kommunizieren, die man einst Leser, Zuhörer oder Zuschauer nannte &#8211; und ihr Wissen zu nutzen. Nicht der besserwissende, sondern der kommunizierende und hinterfragende Journalist ist gefragt.</p>
<p><small><a href="http://www.internet-manifest.de">Internet, 07.09.2009</a></p>
<p><a href="http://www.netzpolitik.org/">Markus Beckedahl</a><br />
<a href="http://www.mercedes-bunz.de/">Mercedes Bunz   </a><br />
<a href="http://www.blinkenlichten.com/">Julius Endert</a><br />
<a href="http://www.spreeblick.com">Johnny Haeusler  </a><br />
<a href="http://blog.handelsblatt.com/indiskretion/">Thomas Knüwer  </a><br />
<a href="http://www.saschalobo.com/">Sascha Lobo  </a><br />
<a href=" http://www.berlin-institute.de/">Robin Meyer-Lucht  </a><br />
<a href="http://www.autoren-reporter.de/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=23&#038;Itemid=66">Wolfgang Michal </a><br />
<a href="http://www.stefan-niggemeier.de">Stefan Niggemeier</a><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kathrin_Passig">Kathrin Passig</a><br />
<a href="http://www.lowpass.cc/">Janko Röttgers     </a><br />
<a href="http://www.peter-schink.de/">Peter Schink </a><br />
<a href="http://www.elektrischer-reporter.de/">Mario Sixtus</a><br />
<a href="http://www.xing.com/profile/Peter_Stawowy">Peter Stawowy </a><br />
<a href="http://www.netzjournalismus.de/">Fiete Stegers </a>               </p>
<p><a href="http://www.internet-manifest.de">www.internet-manifest.de</a>, <a href="http://netzpolitik.org/wiki/index.php/Internet_Manifest">Wiki-Version zum kollaborativen Weiterentwickeln</a></p>
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="CC-BY 3.0/DE" /></a></small></p>
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		<title>Netzpolitik.org fordert auf: Bürger-Meinungen zum Dreistufen-Test</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 08:03:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Online-Journalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Weblog Netzpolitik.org ruft Zuschauer, Hörer und Internet-Nutzer auf, ihre Meinungen zu den Internet-Angeboten von ARD und ZDF abzugeben. Derzeit müssen diese im bereits berüchtigten Dreistufentest nachträglich genehmigt werden. Im Rahmen dieses Tests werden auch Stellungnahmen von Dritten berücksichtigt. Daran beteiligen sich in der Regel Konkurrenten, Lobbyisten und andere Fachleute mit Eingaben. Netzpolitik.org ruft nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Weblog Netzpolitik.org ruft Zuschauer, Hörer und Internet-Nutzer auf, <a href="http://netzpolitik.org/2009/mitmachen-drei-stufen-test-bei-ard-und-zdf/">ihre Meinungen zu den Internet-Angeboten von ARD und ZDF abzugeben</a>. Derzeit müssen diese im bereits berüchtigten <a href="http://www.ard.de/intern/dreistufentest">Dreistufentest</a> nachträglich genehmigt werden. Im Rahmen dieses Tests werden auch Stellungnahmen von Dritten berücksichtigt. Daran beteiligen sich in der Regel Konkurrenten, Lobbyisten und andere Fachleute mit Eingaben.  Netzpolitik.org ruft nun Bürger auf, sich selbst zu Wort melden und äußert gleich Vorschläge, wie: Mehr Creative-Commons-Lizenzen, mehr offene Formate, 7-Tage-Frist für Archive abschaffen, weg mit dem Sendebezug.</p>
<p><small>[Hinweis: Ich arbeite für öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten.]</small></p>
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