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	<title>Fiete Stegers &#124; Journalist &#187; Internet allgemein</title>
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		<title>&#8220;Jeder Mitspieler ein Multiplikator&#8221;</title>
		<link>http://www.netzjournalismus.de/2010/07/09/jeder-mitspieler-ein-multiplikator/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 09:53:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal eben schnell nach dem virtuellen Bauernhof schauen, oder gemeinsam mit Freunden und Kollegen in Mafia-Fehden ziehen: &#8220;Social Games&#8221; haben Millionen Nutzer und sind ein Schwerpunkt auf der Games Convention Online in Leipzig. Internet-Soziologe Jan Schmidt erläutert das Phänomen &#8211; und hofft auf &#8220;Serious Social Games&#8221;.

(tagesschau.de)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal eben schnell nach dem virtuellen Bauernhof schauen, oder gemeinsam mit Freunden und Kollegen in Mafia-Fehden ziehen: &#8220;Social Games&#8221; haben Millionen Nutzer und sind ein Schwerpunkt auf der Games Convention Online in Leipzig. Internet-Soziologe Jan Schmidt erläutert das Phänomen &#8211; und hofft auf &#8220;Serious Social Games&#8221;.<br />
<a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/socialgames100.html"><br />
(tagesschau.de)</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Alltag Überwachung&#8221; auf DVD</title>
		<link>http://www.netzjournalismus.de/2010/05/22/alltag-uberwachung-auf-dvd/</link>
		<comments>http://www.netzjournalismus.de/2010/05/22/alltag-uberwachung-auf-dvd/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 May 2010 13:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Internet allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Computermagazin Chip hat in seiner Ausgabe 100 (05/2010) einen Themenschwerpunkt &#8220;Spionage und Überwachung&#8221;. Auf der beigelegten DVD finden sich nicht Tools und Tutorials für Computernutzer, sondern auch die von Roman Mischel und mir produzierte Dokumentation &#8220;Alltag Überwachung&#8221;. 
Der Film hat nämlich in vielen Aspekten in seiner Aktualität nichts verloren.

Der komplettte Film bei Vimeo oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.netzjournalismus.de/wp-content/uploads/2010/05/chip_dvd_alltag_überwachung2.jpg" alt="Screenshot: &quot;Chip&quot;-DVD mit &quot;Alltag Überwachung&quot;" title="Screenshot: &quot;Chip&quot;-DVD mit &quot;Alltag Überwachung&quot;" width="550" height="274" class="size-full wp-image-368" /><br />
Das Computermagazin Chip hat in seiner Ausgabe 100 (05/2010) einen <a href="http://www.chip.de/news/Die-neue-CHIP100-Das-Zeitalter-der-ueberwachung_42309600.html">Themenschwerpunkt &#8220;Spionage und Überwachung&#8221;.</a> Auf der beigelegten DVD finden sich nicht Tools und Tutorials für Computernutzer, sondern auch die von <a href="http://www.r73.net">Roman Mischel</a> und mir produzierte Dokumentation &#8220;Alltag Überwachung&#8221;. </p>
<p>Der Film hat nämlich in vielen Aspekten in seiner Aktualität nichts verloren.</p>
<p><object width="400" height="300"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2613849&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2613849&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="300"></embed></object></p>
<p>Der komplettte Film bei <a href="http://vimeo.com/7731010">Vimeo</a> oder bei <a href="http://www.tagesschau.de/inland/alltagueberwachung2.html">tagesschau.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Maschinenlesbare Regierungsinfos für Jedermann</title>
		<link>http://www.netzjournalismus.de/2010/04/17/maschinenlesbare-regierungsinfos-fur-jedermann/</link>
		<comments>http://www.netzjournalismus.de/2010/04/17/maschinenlesbare-regierungsinfos-fur-jedermann/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 08:01:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Öffentliche Daten sind durchaus zugänglich &#8211; aber oft in einer Form, die eine weitere Auswertung kaum möglich macht. Die Open-Data-Bewegung will das ändern: Sie will erreichen, dass möglichst viele Daten in computerlesbaren Standardformaten zur Verfügung zu stehen.
tagesschau.de: Open-Data-Bewegung erreicht Deutschland
Was u. a. im Artikel keinen Platz mehr gefunden hat: Der Hinweis auf die Website, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Öffentliche Daten sind durchaus zugänglich &#8211; aber oft in einer Form, die eine weitere Auswertung kaum möglich macht. Die Open-Data-Bewegung will das ändern: Sie will erreichen, dass möglichst viele Daten in computerlesbaren Standardformaten zur Verfügung zu stehen.</p>
<p><a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/opendata106.html">tagesschau.de: Open-Data-Bewegung erreicht Deutschland</a></p>
<p>Was u. a. im Artikel keinen Platz mehr gefunden hat: Der Hinweis auf die Website, mit der das Open Data Network Hinweis auf bereits verfügbare öffentliche Daten in Deutschland bündeln will: <a href="http://www.offenedaten.de">www.offenedaten.de</a>.  </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>re:publica: Vom Lifestream zum Lifestream</title>
		<link>http://www.netzjournalismus.de/2010/04/15/republica-vom-lifestream-zum-lifestream/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 15:04:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Seminare]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 16.04. nehme ich auf der Konferenz re:publica an einem Werkstattgespräch teil. Und darum soll&#8217;s gehen:
Ein Werkstattgespräch zwischen Radio-, Fernseh- und Netzmachern über die Bedeutung des Linearen und der Echtzeit im Zeitalter des Atemporalen. Welche Formate sind erfolgreich? Was können sie leisten? Wie können Medienformate wie Magazine, Podcasts und Co das Netz reflektieren.
Netz, Fernsehen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 16.04. nehme ich auf der Konferenz re:publica an einem <a href="http://re-publica.de/10/event-list/vom-livestream-zum-lifestream/">Werkstattgespräch</a> teil. Und darum soll&#8217;s gehen:</p>
<p><em>Ein Werkstattgespräch zwischen Radio-, Fernseh- und Netzmachern über die Bedeutung des Linearen und der Echtzeit im Zeitalter des Atemporalen. Welche Formate sind erfolgreich? Was können sie leisten? Wie können Medienformate wie Magazine, Podcasts und Co das Netz reflektieren.</p>
<p>Netz, Fernsehen und Radio lieben Echtzeitberichterstattung. Aber warum? Ist Echtzeit nicht völlig überschätzt? Welche Bedeutung hat die Livesendung überhaupt noch? Welche Formen der Partzipation für User, Zuschauer und Hörer könnte es geben? Und welche gibt es wirklich?</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Datenschutz made in Karlsruhe</title>
		<link>http://www.netzjournalismus.de/2010/03/01/datenschutz-made-in-karlsruhe/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 19:42:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Internet allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bundesverfassungsgericht verkündet morgen sein Urteil über die präventive Massenspeicherung von Telefon- und Internetverbindungsdaten. Laut Gerichtspräsident Papier ist eine wegweisende Entscheidung zu erwarten. Mit einer deutlichen Einschränkung der Vorratsdatenspeicherung lägen die Karlsruher Richter auf der Linie ihrer früheren Urteile.
(tagesschau.de)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesverfassungsgericht verkündet morgen sein Urteil über die präventive Massenspeicherung von Telefon- und Internetverbindungsdaten. Laut Gerichtspräsident Papier ist eine wegweisende Entscheidung zu erwarten. Mit einer deutlichen Einschränkung der Vorratsdatenspeicherung lägen die Karlsruher Richter auf der Linie ihrer früheren Urteile.</p>
<p><a href="http://www.tagesschau.de/inland/bundesverfassungsgericht142.html">(tagesschau.de)</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Elektrischer Reporter: Digitale Entmündigung</title>
		<link>http://www.netzjournalismus.de/2009/11/13/elektrischer-reporter-digitale-entmundigung/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 20:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Digitale Entmündigung: Was Dir gehört, gehört Dir nicht von Mario Sixtus und Fiete Stegers bei Vimeo.
Autoren: Fiete Stegers, Mario Sixtus; Titelmusik: Mario Sixtus; Musik: Miguel Herrero, Walter Well, Likantropika,GeradorZero, DJ Answer; Bildmaterial: Internet Archive, Prelinger Archive; Redaktion ZDF: Bernhard Fritsch, Peter Wagner; Produktion: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag des ZDF in Zusammenarbeit mit Handelsblatt.com; (c) 2009 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="480" height="270"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7597854&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7597854&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="480" height="270"></embed></object>
<p><a href="http://vimeo.com/7597854">Digitale Entmündigung: Was Dir gehört, gehört Dir nicht</a> von <a href="http://vimeo.com/fietestegers">Mario Sixtus und Fiete Stegers</a> bei <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><small>Autoren: Fiete Stegers, Mario Sixtus; Titelmusik: Mario Sixtus; Musik: Miguel Herrero, Walter Well, Likantropika,GeradorZero, DJ Answer; Bildmaterial: Internet Archive, Prelinger Archive; Redaktion ZDF: Bernhard Fritsch, Peter Wagner; Produktion: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag des ZDF in Zusammenarbeit mit Handelsblatt.com; (c) 2009 ZDF unter <a href="creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">Creative-Commons-Lizenz</a> <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/180/">(full credits)</a></small><small></p>
<p></small></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie Journalismus heute funktioniert. 17 Behauptungen.</title>
		<link>http://www.netzjournalismus.de/2009/09/07/wie-journalismus-heute-funktioniert-17-behauptungen/</link>
		<comments>http://www.netzjournalismus.de/2009/09/07/wie-journalismus-heute-funktioniert-17-behauptungen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 09:55:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipps]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>

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		<description><![CDATA[
1. Das Internet ist anders.

Es schafft andere Öffentlichkeiten, andere Austauschverhältnisse und andere Kulturtechniken. Die Medien müssen ihre Arbeitsweise der technologischen Realität anpassen, statt sie zu ignorieren oder zu bekämpfen. Sie haben die Pflicht, auf Basis der zur Verfügung stehenden Technik den bestmöglichen Journalismus zu entwickeln &#8211; das schließt neue journalistische Produkte und Methoden mit ein.
2. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/a352cc6f7730f484b675fc5d5a2be1" width="1" height="1" alt=""/><br />
<strong>1. Das Internet ist anders.<br />
</strong><br />
Es schafft andere Öffentlichkeiten, andere Austauschverhältnisse und andere Kulturtechniken. Die Medien müssen ihre Arbeitsweise der technologischen Realität anpassen, statt sie zu ignorieren oder zu bekämpfen. Sie haben die Pflicht, auf Basis der zur Verfügung stehenden Technik den bestmöglichen Journalismus zu entwickeln &#8211; das schließt neue journalistische Produkte und Methoden mit ein.</p>
<p><strong>2. Das Internet ist ein Medienimperium in der Jackentasche.<br />
</strong><br />
Das Web ordnet das bestehende Mediensystem neu: Es überwindet dessen bisherige Begrenzungen und Oligopole. Veröffentlichung und Verbreitung medialer Inhalte sind nicht mehr mit hohen Investitionen verbunden. Das Selbstverständnis des Journalismus wird seiner Schlüssellochfunktion beraubt &#8211; zum Glück. Es bleibt nur die journalistische Qualität, die Journalismus von bloßer Veröffentlichung unterscheidet.</p>
<p><strong>3. Das Internet ist die Gesellschaft ist das Internet.</strong></p>
<p>Für die Mehrheit der Menschen in der westlichen Welt gehören Angebote wie Social Networks, Wikipedia oder Youtube zum Alltag. Sie sind so selbstverständlich wie Telefon oder Fernsehen. Wenn Medienhäuser weiter existieren wollen, müssen sie die Lebenswelt der Nutzer verstehen und sich ihrer Kommunikationsformen annehmen. Dazu gehören die sozialen Grundfunktionen der Kommunikation: Zuhören und Reagieren, auch bekannt als Dialog.</p>
<p><strong>4. Die Freiheit des Internet ist unantastbar.</strong></p>
<p>Die offene Architektur des Internet bildet das informationstechnische Grundgesetz einer digital kommunizierenden Gesellschaft und damit des Journalismus. Sie darf nicht zum Schutz der wirtschaftlichen oder politischen Einzelinteressen verändert werden, die sich oft hinter vermeintlichen Allgemeininteressen verbergen. Internet-Zugangssperren gleich welcher Form gefährden den freien Austausch von Informationen und beschädigen das grundlegende Recht auf selbstbestimmte Informiertheit.</p>
<p><strong>5. Das Internet ist der Sieg der Information.</strong></p>
<p>Bisher ordneten, erzwungen durch die unzulängliche Technologie, Institutionen wie Medienhäuser, Forschungsstellen oder öffentliche Einrichtungen die Informationen der Welt. Nun richtet sich jeder Bürger seine individuellen Nachrichtenfilter ein, während Suchmaschinen Informationsmengen in nie gekanntem Umfang erschließen. Der einzelne Mensch kann sich so gut informieren wie nie zuvor.</p>
<p><strong>6. Das Internet <s>verändert</s> verbessert den Journalismus.</strong></p>
<p>Durch das Internet kann der Journalismus seine gesellschaftsbildenden Aufgaben auf neue Weise wahrnehmen. Dazu gehört die Darstellung der Information als sich ständig verändernder fortlaufender Prozess; der Verlust der Unveränderlichkeit des Gedruckten ist ein Gewinn. Wer in dieser neuen Informationswelt bestehen will, braucht neuen Idealismus, neue journalistische Ideen und Freude am Ausschöpfen der neuen Möglichkeiten.</p>
<p><strong>7. Das Netz verlangt Vernetzung.</strong></p>
<p>Links sind Verbindungen. Wir kennen uns durch Links. Wer sie nicht nutzt, schließt sich aus dem gesellschaftlichen Diskurs aus. Das gilt auch für die Online-Auftritte klassischer Medienhäuser.</p>
<p><strong>8. Links lohnen, Zitate zieren.</strong></p>
<p>Suchmaschinen und Aggregatoren fördern den Qualitätsjournalismus: Sie erhöhen langfristig die Auffindbarkeit von herausragenden Inhalten und sind so integraler Teil der neuen, vernetzten Öffentlichkeit. Referenzen durch Verlinkungen und Zitate – auch und gerade ohne Absprache oder gar Entlohnung des Urhebers – ermöglichen überhaupt erst die Kultur des vernetzten Gesellschaftsdiskurses und sind unbedingt schützenswert.</p>
<p><strong>9. Das Internet ist der neue Ort für den politschen Diskurs.</strong></p>
<p>Demokratie lebt von Beteiligung und Informationsfreiheit. Die Überführung der politischen Diskussion von den traditionellen Medien ins Internet und die Erweiterung dieser Diskussion um die aktive Beteiligung der Öffentlichkeit ist eine neue Aufgabe des Journalismus.</p>
<p><strong>10. Die neue Pressefreiheit heißt Meinungsfreiheit.</strong></p>
<p>Artikel 5 des Grundgesetzes konstituiert kein Schutzrecht für Berufsstände oder technisch tradierte Geschäftsmodelle. Das Internet hebt die technologischen Grenzen zwischen Amateur und Profi auf. Deshalb muss das Privileg der Pressefreiheit für jeden gelten, der zur Erfüllung der journalistischen Aufgaben beitragen kann. Qualitativ zu unterscheiden ist nicht zwischen bezahltem und unbezahltem, sondern zwischen gutem und schlechtem Journalismus.</p>
<p><strong>11. Mehr ist mehr – es gibt kein Zuviel an Information.</strong></p>
<p>Es waren einst Institutionen wie die Kirche, die der Macht den Vorrang vor individueller Informiertheit gaben und bei der Erfindung des Buchdrucks vor einer Flut unüberprüfter Information warnten. Auf der anderen Seite standen Pamphletisten, Enzyklopädisten und Journalisten, die bewiesen, dass mehr Informationen zu mehr Freiheit führen &#8211; sowohl für den Einzelnen wie auch für die Gesellschaft. Daran hat sich bis heute nichts geändert.</p>
<p><strong><br />
12. Tradition ist kein Geschäftsmodell.</strong></p>
<p>Mit journalistischen Inhalten lässt sich im Internet Geld verdienen. Dafür gibt es bereits heute viele Beispiele. Das wettbewerbsintensive Internet erfordert aber die Anpassung der Geschäftsmodelle an die Strukturen des Netzes. Niemand sollte versuchen, sich dieser notwendigen Anpassung durch eine Politik des Bestandsschutzes zu entziehen. Journalismus braucht einen offenen Wettstreit um die besten Lösungen der Refinanzierung im Netz und den Mut, in ihre vielfältige Umsetzung zu investieren</p>
<p><strong>13. Im Internet wird das Urheberrecht zur Bürgerpflicht.</strong></p>
<p>Das Urheberrecht ist ein zentraler Eckpfeiler der Informationsordnung im Internet. Das Recht der Urheber, über Art und Umfang der Verbreitung ihrer Inhalte zu entscheiden, gilt auch im Netz. Dabei darf das Urheberrecht aber nicht als Hebel missbraucht werden, überholte Distributionsmechanismen abzusichern und sich neuen Vertriebs- und Lizenzmodellen zu verschließen. Eigentum verpflichtet.</p>
<p><strong>14. Das Internet kennt viele Währungen.</strong></p>
<p>Werbefinanzierte journalistische Online-Angebote tauschen Inhalte gegen Aufmerksamkeit für Werbebotschaften. Die Zeit eines Lesers, Zuschauers oder Zuhörers hat einen Wert. Dieser Zusammenhang gehört seit jeher zu den grundlegenden Finanzierungsprinzipien für Journalismus. Andere journalistisch vertretbare Formen der Refinanzierung wollen entdeckt und erprobt werden.</p>
<p><strong>15. Was im Netz ist, bleibt im Netz.</strong></p>
<p>Das Internet hebt den Journalismus auf eine qualitativ neue Ebene. Online müssen Texte, Töne und Bilder nicht mehr flüchtig sein. Sie bleiben abrufbar und werden so zu einem Archiv der Zeitgeschichte. Journalismus muss die Entwicklungen der Information, ihrer Interpretation und den Irrtum mitberücksichtigen, also Fehler zugeben und transparent korrigieren.</p>
<p><strong><br />
16. Qualität bleibt die wichtigste Qualität.</strong></p>
<p>Das Internet entlarvt gleichförmige Massenware. Ein Publikum gewinnt auf Dauer nur, wer herausragend, glaubwürdig und besonders ist. Die Ansprüche der Nutzer sind gestiegen. Der Journalismus muss sie erfüllen und seinen oft formulierten Grundsätzen treu bleiben.</p>
<p><strong>17. Alle für alle. </strong></p>
<p>Das Web stellt eine den Massenmedien des 20. Jahrhunderts überlegene Infrastruktur für den gesellschaftlichen Austausch dar: Die &#8220;Generation Wikipedia&#8221; weiß im Zweifel die Glaubwürdigkeit einer Quelle abzuschätzen, Nachrichten bis zu ihrem Ursprung zu verfolgen und zu recherchieren, zu überprüfen und zu gewichten – für sich oder in der Gruppe. Journalisten mit Standesdünkel und ohne den Willen, diese Fähigkeiten zu respektieren, werden von diesen Nutzern nicht ernst genommen. Zu Recht. Das Internet macht es möglich, direkt mit den Menschen zu kommunizieren, die man einst Leser, Zuhörer oder Zuschauer nannte &#8211; und ihr Wissen zu nutzen. Nicht der besserwissende, sondern der kommunizierende und hinterfragende Journalist ist gefragt.</p>
<p><small><a href="http://www.internet-manifest.de">Internet, 07.09.2009</a></p>
<p><a href="http://www.netzpolitik.org/">Markus Beckedahl</a><br />
<a href="http://www.mercedes-bunz.de/">Mercedes Bunz   </a><br />
<a href="http://www.blinkenlichten.com/">Julius Endert</a><br />
<a href="http://www.spreeblick.com">Johnny Haeusler  </a><br />
<a href="http://blog.handelsblatt.com/indiskretion/">Thomas Knüwer  </a><br />
<a href="http://www.saschalobo.com/">Sascha Lobo  </a><br />
<a href=" http://www.berlin-institute.de/">Robin Meyer-Lucht  </a><br />
<a href="http://www.autoren-reporter.de/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=23&#038;Itemid=66">Wolfgang Michal </a><br />
<a href="http://www.stefan-niggemeier.de">Stefan Niggemeier</a><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kathrin_Passig">Kathrin Passig</a><br />
<a href="http://www.lowpass.cc/">Janko Röttgers     </a><br />
<a href="http://www.peter-schink.de/">Peter Schink </a><br />
<a href="http://www.elektrischer-reporter.de/">Mario Sixtus</a><br />
<a href="http://www.xing.com/profile/Peter_Stawowy">Peter Stawowy </a><br />
<a href="http://www.netzjournalismus.de/">Fiete Stegers </a>               </p>
<p><a href="http://www.internet-manifest.de">www.internet-manifest.de</a>, <a href="http://netzpolitik.org/wiki/index.php/Internet_Manifest">Wiki-Version zum kollaborativen Weiterentwickeln</a></p>
<p><a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"><img src="http://i.creativecommons.org/l/by/3.0/88x31.png" alt="CC-BY 3.0/DE" /></a></small></p>
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		<item>
		<title>Was machen eigentlich &#8230; Social-Media-Berater?</title>
		<link>http://www.netzjournalismus.de/2009/09/05/was-machen-eigentlich-social-media-berater/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Sep 2009 16:33:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fall Jako vs. &#8220;Trainer Baade&#8221; zeigt: Offenbar nicht genug Trainings für Firmen durchführen. (dnews.de)
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Fall Jako vs. &#8220;Trainer Baade&#8221; zeigt: Offenbar nicht genug Trainings für Firmen durchführen. <a href="http://www.dnews.de/metamedia/107014/was-machen-eigentlich--social-media-berater-.html">(dnews.de)</a></p>
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		<title>Der Zwang zu bloggen</title>
		<link>http://www.netzjournalismus.de/2009/08/29/der-zwang-zu-bloggen/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 14:25:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum Frank-Walter Steinmeier nicht Markus Beckedahl ist. (dnews)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum <a href="http://www.wahlkampf09.de/rubrik/fws-blog]">Frank-Walter Steinmeier</a> nicht <a href="http://www.netzpolitik.org">Markus Beckedahl</a> ist. <a href="http://www.dnews.de/wahl-kolumnen/103293/der-zwang-zu-bloggen.html">(dnews)</a></p>
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		<title>Wenn Netzpolitik.org die Muskel spielen lässt</title>
		<link>http://www.netzjournalismus.de/2009/08/15/wenn-netzpolitikorg-die-muskel-spielen-lasst/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 09:55:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Veröffentlichungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kreativ und entschlossen dominieren Markus Beckedahl und das Blog mit Aktionen wie dem CDU-Plakat-Remix-Wettbewerb die politische Blogwelt &#8211; leider ziemlich allein. (dnews.de)

Markus Beckedahl &#8211; der digitale Gesellschafter (2007) from Fiete Stegers auf Vimeo.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kreativ und entschlossen dominieren Markus Beckedahl und das Blog mit Aktionen wie dem <a href="http://netzpolitik.org/2009/erste-ergebnisse-die-schaeuble-plakat-remixe/">CDU-Plakat-Remix-Wettbewerb</a> die politische Blogwelt &#8211; leider ziemlich allein. (<a href="http://www.dnews.de/metamedia/96322/wenn-netzpolitikorg-die-muskeln-spielen-lasst.html">dnews.de</a>)</p>
<p><object width="480" height="360"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2599747&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2599747&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="480" height="360"></embed></object>
<p><a href="http://vimeo.com/2599747">Markus Beckedahl &#8211; der digitale Gesellschafter (2007)</a> from <a href="http://vimeo.com/fietestegers">Fiete Stegers</a> auf <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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