In meinem Vortrag habe ich die thematisch passenden Thesen des Internet-Manifests mit einigen Monatne Abstand noch mal unter die Lupe genommen – und als weiterhin treffen befunden.
Lauter kleine Euro-Zeichen schmücken die Homepage des “Hamburger Abendblatts”. Die Zeitung hat als erstes größeres Online-Medium in Deutschland die Gebührenschranke für viele seiner aktuellen Berichte heruntergelassen: Wer Nachrichten aus Hamburg und Norddeutschland sucht, muss bezahlen. Viele Leser sind erzürnt, der Verlag hält den Schritt für “alternativlos”.
“Wen würden Sie wählen, wenn…?” Der DeutschlandTrend stellt regelmäßig die so genannte “Sonntagsfrage”. Die Ergebnisse präsentiert ARD-Wahlexperte Schönenborn einmal im Monat in den Tagesthemen, vor Wahlen auch häufiger.
In der Woche vor der Wahl gibt es keinen DeutschlandTrend mehr. Zwar gibt es keine gesetzliche Regelung, die dies verbieten würde. Die ARD hält sich aber an eine entsprechende Selbstverpflichtung der öffentlich-rechtlichen Medien, um eine Beeinflussung noch unentschlossener Wähler zu vermeiden. Anstelle des DeutschlandTrends bietet tagesschau.de in der Woche vor der Wahl einen Blick hinter die Kulissen. Ich habe Jörg Schönenborn und sein Team mit der Kamera begleitet.
Darüber, wie offenherzig Nutzer von sozialen Netzwerken mit privaten Informationen umgehen und welche Folgen das haben kann, berichten Journalisten immer wieder (Beispiel-Klassiker: Party-Foto zerstört Bewerbungschancen). Wie sie sich selbst verhalten, wenn sie bloggen, twittern oder sich bei Facebook tummeln, haben sie aber noch kaum diskutiert.
In der November-Ausgabe des Medienmagazins Insight gibt es einen Text von mir zum Jubiläum der Studentenzeitschrift Unicum aus Bochum.
Für Unicum hatte ich selber während des Studiums ein paar Artikel verfasst. Wenn ich heute ein Heft in die Hand kriege, schaue ich als erstes nach, ob es die Jamiri-Comics auf der letzten Seite noch gibt.