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Netzwerk Recherche: Steinbach reloaded

Mein Vortrag zu Beispielen der Quellenprüfung und Verifikation beim Jahrestreffen von Netzwerk Recherche 2016 (ab 27:19 min – Direktlink)

Hauptsächlich behandelt mein Part meine erfolgreiche Recherche nach dem Ursprung des umstrittenen von Erika Steinbach getwitterten Bildes. Aus diesem Anlass habe ich bei onlinejournalismus.de noch mal Steinbachs Twitter-Reaktionen auf die Recherche zusammengefasst – unsere Interviewanfrage von ZAPP hatte sie ja leider abgelehnt.

Links
• Für den Schnellcheck nach möglichen Bildmanipulationen: Fotoforensic.com
• Checklisten von First Draft News zur Bildverifikation für Fotos bzw. Videos

Zu Gast beim Netzwerk Recherche

Am 9. Juli bin ich auf Einladung von Albrecht Ude zu Gast auf der Jahrestagung von Netzwerk Recherche in Hamburg. Unter dem Titel „Die Ente bleibt draußen“ geht es um Quellenprüfung online – ein Beispiel wird natürlich meine erfolgreiche Suche nach dem Ursprung des u. a. von Erika Steinbach verbreiteten Twitter-Bildes sein.

Meine Berichte von der rpTEN

Mit den Verlagen bekriegt sich Adblock Plus vor Gericht. Jetzt verspricht der Werbeblocker die Lösung für Kreative und Konsumenten zugleich und verbündet sich mit dem Bezahldienst Flattr (ZAPP, NDR Info).

Er war Krisen-Reporter und TV-Moderator. Jetzt erzählt Mark Little eine neue Geschichte: Warum sein Arbeitgeber Twitter für Journalisten so großartig sei – trotz Facebook (ZAPP).

Wie Online-Redaktionen Nutzer nerven

Pop-Up-Banner sind quasi seit ihrer Einführung die anerkannt größte Pest der Online-Werbung. Trotzdem setzen meiner Beobachtung nach seit einiger Zeit auch Online-Redaktionen selbst solche Pop-Ups ein – nicht im Kundenauftrag, sondern als Marketingmaßnahme in eigener Sache. Begegne ich im Netz einem interessanten Link, öffne ich diesen oft in einem neuem Browser-Tab oder Fenster, um mich damit nachher in Ruhe zu befassen. Oder ich lasse einen Artikel nach dem Lesen geöffnet, um später noch etwas nachzuschauen.

Während der Artikel brav auf mich warten soll, setzt allerdings sich allerdings ein unheilvoller Mechanismus in Gang. Der zählt die Millisekunden, in denen ich in den Mauszeiger im Fenster nicht bewegt habe. Ist eine bestimmte Zeit vergangen, bekomme ich ein Pop-Up eingeblendet, das je nach Website und Programmieren  „Inactivity layer“, „inactity note“ oder „timedout article“ heißt.

Darüber rege ich mich mal so richtig auf – nebenan bei ZAPP.

WhatsApp und Medien: Diskussion bei Netzwerk Recherche

Auf der Jahrestagung von Netzwerk Recherche (3. bis 4. Juli 2015 in Hamburg) moderiere ich eine Diskussion zum Thema „Mobile News — Können Medien ihre Leser mit WhatsApp erreichen?“ Von ihren Erfahrungen berichten dort Daniel Stahl (Heilbronner Stimme) und Konrad Weber (SRF). Organisiert hat die Diskussion Christina Elmer (Spiegel Online).

An andere Stelle habe ich schon mal Grundlegendes zum Thema Medien und WhatsApp notiert.

Ein Mann, ein Tweet, eine Mission

„Immer noch wahr“: Seit zwei Jahren setzt Christian Stöcker jeden Freitag den gleichen Tweet ab. Was treibt den Ressortleiter Netzwelt von Spiegel Online?

Immer noch wahr: http://t.co/1gHCqNULOV Still true: http://t.co/8sqdHTbnVX #prism #tempora

— Christian Stöcker (@ChrisStoecker) 5. Juni 2015

Für ZAPP habe ich darüber mit ihm gesprochen.

 

Journalisten und die Angst vor dem V-Wort

Vor kurzem beschäftigte sich das News Impact Summit in Hamburg, organisiert vom European Journalism Centre und Google, mit der Verwendung von Social-Media-Inhalten durch Journalisten, insbesondere deren Überprüfung, sprich der Verifikation von (angeblichen) Augenzeugen-Berichten.


Mehr dazu von mir gibt es bei ZAPP („Der Wilde Westen der Internet-Augenzeugen“) und eher praktisch orientiert bei N-JOY („Mit fünf Fragen Foto-Fakes entlarven“).

Ein schönes Zitat, dass den Unterschied zwischen medienethischen Sonntagsreden und dem Alltag am journalistischen Fließband verdeutlicht, hat es in keinen beiden Texte geschafft:

Noch mehr ausgewählte Tweets zur Veranstaltung hat Peter Jebsen gesammelt.