Es gibt Internet-Experten, die im Internet selbst kaum in Erscheinung treten: Bloggende oder twitternde Professoren sind in Deutschland eine Seltenheit. Eine vergebene Chance.
(ZDF Hyperland – unter dem Artikel hat sich eine interessante Diskussion entwickelt).
Facebook hat in Deutschland eine automatische Gesichtserkennung gestartet. Damit können Fotos automatisch einem Gesicht zugeordnet werden. Verlieren wir so jegliche Privatsphäre im Netz? Bei Fiete Stegers hinterlässt das ein mulmiges Gefühl. Nein, meint Alexander Nieschwietz – die Kontrolle über Fotos werde verbessert. (tagesschau.de)
Der weiße Bart lässt ihn aussehen wie Obi-Wan Kenobi in den alten Star-Wars-Filmen. Auch mit seinem Namen könnte er im Star-Wars-Universum durchgehen, ohne aufzufallen.
Googles „Chief Evangelist“ Vint Cerf ist ein feiner alter Herr, der seinen Vortrag in Berlin höflich auf Deutsch beginnt und dann ein Paar Dinge in Googles Zukunftsuniversum zurechtrückt. Cloud-Computing ist das Stichwort.
Für Hyperland, Blinkenlichtens Außenposten beim ZDF, habe ich das Buch “Die Datenfresser” von Constanze Kurz und Frank Rieger rezensiert (Untertitel: “Wie Internetfirmen und Staat sich unsere persönlichen Daten einverleiben und wie wir die Kontrolle darüber zurückerlangen”). Mehr dort.
Suchen Sie eine Liste der größten deutschen Städte samt ihrer Einwohnerzahl von 1990? Interessiert Sie, in welcher Verwandtschaftsbeziehung Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zu Hitlers Außenminister Joachim von Ribbentrop steht? Wollen Sie wissen, auf welchem Längen- und Breitengrad der Petersdom liegt? Benötigen Sie Informationen darüber, wie die verschiedenen Arten von USB-Anschlüssen aussehen und wie genau der heißt, mit dem Sie ihre Digitalkamera anschließen können? Oder wollen Sie einfach nur rasch eine Erklärung des Spanischen Erbfolgekrieges überfliegen?
Egal, ob Sie über Google dorthin gelangen oder direkt die Wikipedia-Website ansteuern: In dem am 15. Januar 2001 von Jimmy Wales gestarteten Online-Lexikon finden sich Antworten noch auf die obskursten Fragen. Das von Millionen Freiwilligen aus aller Welt erstellte Lexikon ist eine der großen Erfolgsgeschichten des Internets. (tagesschau.de)
P.S.: Sehr schön auch die Idee der Kollegen von Zeit Online: