Archive for the 'Internet allgemein' Category

Das “Open-Source-Auto”

Projekt Streetscooter: Wie Autobauer aus der Computerwelt lernen (Hyperland)

Nach Zwickau: Checkliste für Innenpolitiker

Irgendwie scheint es Innenpolitikern und Sicherheitsexperten nach den Enthüllungen über die jahrelangen verdeckten Aktivitäten mutmaßlicher Mörder aus dem rechtstremistischen Millieu (“Nationalsozialistischer Untergrund”) die Sprache verschlagen zu haben. Wo sonst nach Anschlagsdrohungen oder Verdacht auf terroristisische Aktivitäten reflexhaft der Ruf nach der Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung oder andere Forderungen nach neuen staatlichen Überwachungsmaßnahmen laut werden, kommt diesmal – nichts.

Als kleiner Service deshab die wichtigsten zu fordernden Punkte für die nächsten Tage in übersichtlicher Form:

• obligatorische Überprüfung von Fingerabdrücken beim Abschluss von Mietverträgen
• Ausweispflicht für Internet-Café-Besucher
• Prüfung aller gesetzlichen Maßnahmen gegen sogenannte Killer-Spiele/Ego-Shooter Zeichentrickfilme mit dem “Rosaroten Panther”
• Verkaufsverbot oder alternativ Aufbau von Stoppschildern vor Spindelstapeln von unbespielten DVD-Rohlingen
• Verkauf von videofähigen Kameras nur nach Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses, bei Handys alternativ Verpflichtigung der Hersteller zur Deaktivierung der Funktion
• zentrale Datei aller Wohnmobil-Vermietungen, notfalls auch gegen den Widerstand der Camper-Lobby
• Nutzung der vorhandenen Infrastruktur zur Lkw-Mautabrechung zur Rasterfahndung nach auffälligen Bewegungsprofilen von Caravan-Fahrern
• Ausbau der Kamera-Überwachung an Kiosken, Gemüseläden, Döner-Imbissen und ganz oder teilweise von schwarzhaarigen Männern betriebenen Einrichtungen mit Publikumsverkehr
• zentrale Hotline zur Meldung von Verdachtsmomenten (häufig parkende Autos mit fremden Kennzeichnen etc.) an den Staatsschutz inklusive Bereitstellung einer www-Präsenz zur anonymisierten, verschlüsslten Tippabgabe (“RechtsStaatLeaks”)
• Entwicklung eines Trojaners, der Inhalte des Zielrechners auf die Speicherung von Informationen über schwerwiegende Kriminalität und Terrorplanungen abgleicht
 • sowie, natürlich, die Vorratsdatenspeicherung

Update, 17.10.2011
Auf Herr Uhl war natürlich Verlass: “Besser Vorratsdatenspeicherung als ein NPD-Verbot”

Elektronic Arts reagiert auf wütende Spielerproteste

Sie wollten doch nur ballern: Verärgert mussten PC-Spieler festellen, dass das heißbegehrte Kriegsspiel “Battlefield 3″ nicht nur durch brilliante Grafik sondern auch durch sein Kleingedrucktes auffiel: Nutzer befürchteten, dass ihre Rechner ausspioniert würden. Jetzt hat Hersteller Electronic Arts auf die wütenden Proteste reagiert. (tagesschau.de)

Ja, wie denn sonst bitte?

Für einen richtigen Rant reicht es nicht. Schließlich bin ich als Journalist, der über Internet-Themen berichtet, zum Teil selbst mit schuld. Aber es ärgert mich schon, wie sehr anlässlich der Menschen, die heute als Teil der nach Deutschland schwappenden “Occupy Wall Street”-Bewegung auf die Straße gehen, in der Berichterstattung der allgemeinen Publikumsmedien ein Aspekt betont wird: dass die inhomogene Menschenmenge, die da mit mehr oder weniger inhomogenen Zielen und Forderungen zusammenfindet, sich über das Netz organisiert.

(onlinejournalismus.de)

Geschenke-Box für Gebrauchtes

Die “Givebox” ist ein öffentlicher Tauschpunkt zur Weitergabe von Dingen, die man selbst nicht mehr braucht. Ein Open-Source-Konzept zum Kopieren in der eigenen Stadt – in Hamburg allerdings mit Sponsoren-Logo von AirBnB.

(NDR.de)

Das Ende der Anonymität: Auch für Polizisten?

Hier und da nutzt die Polizei schon jetzt soziale Netzwerke, um Tatverdächtigen auf die Spur zu kommen. Aber wie sieht es mit klassischen Undercover-Einsätzen aus: Brauchen geheime Ermittler auch eine virtuelle Zweitidentität? Ein Fachmann befürchtet, dass künftig verdeckte Einsätze so gut wie unmöglich werden, weil Internetsurfer die Ermittler leicht enttarnen können.

(Hyperland)

9/11: Der Tag des Schreckens im Netz

Der 11. September war auch in der Geschichte des Internets ein entscheidender Moment, der bis heute nachwirkt. Die komplette Berichterstattung der US-Fernsehsender als Online-Archiv, Verschwörungstheorien und Regierungsdokumente, Lebensläufe der Todesopfer und private Erinnerungen – alles gibt es online.

Für Hyperland habe ich eine Liste mit ausgewählten Links erstellt.