Die Debatte um das Leistungschutzrecht für Presseverlage ist durch die Online- (und inzwischen auch Print-)Kampagne von Google in den vergangen Tagen hochgekocht. Heute findet die 1. Lesung des Gesetzentwurfs im Bundestag statt.
Am 16. Oktober bin ich zu einer Paneldiskussion beim Mainzer Medien Disput eingeladen. Es geht – angesichts des Titels „Viel Lärm um nichts“: Zwischen Verleger-Mikado und Kompetenz-Schranken vielleicht ein wenig erklärungsbedürftig – um Journalismus im Internet.
WikiLeaks veröffentlicht im US-Wahlkampf Stratfor-Dokumente, die auch Neues über Mitt Romney und Barack Obama verraten sollen. Aber um beim Crowdsourcing mitzumachen, sollen die User erst mal spenden – wer an die Dateien will, wirbt mit einem aggresiven Spendenaufruf beglückt (Süddeutsche.de). Im Anonymous-Umfeld brodelt es deswegen schon – früher oder später wird WikiLeaks diesen missglückten Testballon zurückziehen müssen, habe ich den Kollegen von der Tageswebschau erklärt. [Tatsächlich scheint die Barriere inzwischen wieder verschwunden zu sein, Stand 18:30 Uhr]